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Großer Fido

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ger. Großer Fido; engl. Big Fido

Allgemeines

Der Große Fido war ein Pudel mit einem an Wahnsinn grenzenden Hass auf domestizierte Hunde und das Oberhaupt der Hundegilde von Ankh-Morpork.

Der Große Fido ist zwar klein und flauschig, aber nichtsdestotrotz extrem gefährlich. Er soll einmal einem Rottweiler die Kehle durchgebissen haben. Er hat aber, im Gegensatz zu Gaspode, nicht Die Macht. Diese entsteht durch seine Fähigkeit zu sprechen und somit Kommandos wie Sitz! zu geben, dem sich fast alle Hunde, selbst gegen ihren Willen, automatisch fügen.

Der Große Fido beherrscht die Hundegilde diktatorisch. Er liebt es Versammlungen abzuhalten auf denen er flammende Ansprachen hält in denen viel von Stärke und der natürlichen Überlegenheit des Hundes die Rede ist. Zu solchen Zusammenkünften gehören auch öffentliche Hinrichtungen von Hunden, denen zum Beispiel vorgeworfen wird, einen geworfenen Ball apportiert zu haben.

Gaspode und Delphine Angua von Überwald machten die Bekanntschaft des irren Großen Fido und zeichneten mit verantwortlich für dessen Ableben. Beim Versuch, die beiden zu fangen, um sie zu töten, rutscht der Große Fido nach einem Sprung von Dach zu Dach aus und droht in die Tiefe zu stürzen. Gaspode schnappt ihn am Halsband und hält ihn fest, wobei er wiederum von Angua gehalten wird. Doch das Halsband reißt und der Große Fido stürzt drei Stockwerke tief in den Tod.

Es gab anschließend zwei Versionen in denen dieses Ereignis geschildert wurde. Gemäß der ersten findet der Stinkende Alte Ron seinen Körper und verkauft ihn an einen Kürschner, woraufhin der Große Fido in Form von Handschuhen und flauschigen Ohrenwärmern weiterexistiert. In der zweiten Version, die von den Mitgliedern der Hundegilde präferiert wird, überlebte der Große Fido, zog sich in die Wälder zurück und wurde der Anführer eines Wolfsrudels mit dem er dereinst wiederkehren und die Herrschaft übernehmen wird.

Anspielungen

Der Große Fido ist eine Parodie auf diktatorische selbsternannte Große Führer und dem von ihnen gepredigten Fanatismus. Fido ist außerdem ein Kofferwort aus dem Vor- und Nachnamen des Diktators Fidel Castro.

Bücher, in denen der Große Fido erwähnt wird

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